Kochschürzen

Lange Zeit waren Kochschürzen in der privaten Küche out. Wo die Oma noch mit Schürze am Herd stand, stehen heute junge Leute in Designerkleidung. Doch wer noch richtig kocht und Speisen nicht nur aus der Verpackung nimmt, sondern selbst zubereitet, weiß, dass es dabei spritzt und tropft.

Ein beliebtes Mitbringsel für Hobbyköche sind deshalb wieder Küchenschürzen. Anders als die karierte Schürze der Großmutter gibt es moderne Kochschürzen heute in allen erdenklichen Farben, Größen und Dessins. Ob klassisch weiß, dunkel gestreift oder lustig mit individuellem Aufdruck – Kochschürzen gibt es in jeder erdenklichen Variante. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: ob die bayerische Grillschürze in weiß-blau mit Löwenemblem oder der nackte David von Michelangelo, eine Landkarte Italiens oder das nächste Kochrezept – auf einer Kochschürze finden sich mittlerweile ähnlich viele Motive wie bei T-Shirts.

Profiköche wissen, dass eine Kochschürze weiß ist und aus Baumwollstoff gefertigt sein muss. Aus Hygienegründen sollte sich eine Kochschürze nämlich bei mindestens 60°C waschen lassen. Nur so werden Flecken nachhaltig entfernt und Bakterien abgetötet.

Bunte Schürzen sind deshalb mehr für den Hobbykoch geeignet. Er trägt die Schürze nur ab und zu und kann deshalb Muster, Motiv und Stoffe auch frei wählen. Doch auch hier gilt: Je größer die Schürze, umso geschützter ist der Koch vor Flecken und Spritzern.

Auf jeden Fall aber vermitteln Kochschürzen einen professionellen Eindruck. Nicht nur deshalb werden sie auch von Hobbyköchen wieder häufiger getragen.

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